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Happy Sunday

DIY Happy Sunday Kooperation Sticken

Sticken lernen am Muttertag: Gewinnspiel und Rabattcode – Werbung

08/05/2017

Sticken-lernen-3Tick Tack, die Zeit läuft, es ist fast Muttertag. In diesem Jahr versende ich nicht das klassische Bücherpaket. Ich hab mir gedacht: Wieso nicht gemeinsame Zeit schenken? Und zack, war die Idee des Wohlfühltages für Zwei geboren. Wir setzen uns bei Tee und Kuchen zusammen, lernen sticken und verbringen ein paar gemütliche Stunden auf dem Sofa. Nach meinen ersten Maschen mit der Stricknadel war es sowieso Zeit für eine neue Herausforderung.

Wenn Ihr auch gemeinsame Handarbeitszeit zum Muttertag verschenken möchtet, habe ich weiter unten einen Rabattcode von Makerist für Euch. Außerdem darf ich ein Mal den Stickkurs für Einsteiger verlosen. Yay!

Let’s stick together: Zeit und Entspannung schenken

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Man mag sich fragen: Wieso ausgerechnet sticken? Tja, ich hatte ein eher verstaubtes Bild vom Handwerk, war aber nach einer kurzen Pinterest-Recherche bekehrt (hier geht es zu meinem Board). Scheinbar ist Sticken der DIY Trend in 2017.

Und wisst Ihr was? Sticken ist einfach klasse in Sachen Self-Care: Die Arbeit mit Nadel und Faden hat etwas sehr meditatives. Nebenbei kann man noch entspannt schnacken, ohne einem Multitasking-Overload zu erliegen. Beim Sticken braucht man eine ruhige Hand und aufmerksame Augen, was für den Kopf in unserer schnelllebigen Online-Zeit ein kleiner Wellness-Urlaub ist. Einmal Entschleunigung und Gelassenheit to go bitte!

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Bei meinen ersten Versuchen merkte ich schnell: Stich für Stich konnte ich Stress loslassen und das Gedanken-Karussell verlangsamen. In der Makerist-Studie zu Handarbeiten und Wohlbefinden fand ich die passenden Fakten: Für 98 Prozent der Befragten wirkte sich ein kreatives Hobby positiv auf ihr Wohlergehen aus. 88 Prozent nutzten Handarbeiten zum Stressabbau. Ahnten wir nicht schon immer, dass Nähen und Sticken glücklich macht? ;) Neben dem Erholungseffekt machen die schönen Ergebnisse einfach Spaß. Besonders, wenn man sie zu zweit bewundert.

Nicht den Faden verlieren: Sticken lernen

Für den Wohlfühltag hat mir Makerist im Rahmen einer Kooperation netterweise ein tolles Material-Paket geschickt. Unter zwei Stickrahmen, passendem Stoff, Nadeln und Sticktwist entdeckte ich im Paket auch Tees von ChariTea und eine große Packung Kekse. (Die aus Gründen nicht im Bild sind, ehem…)

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Jetzt müssen wir Sonntag nur noch die richtigen Sticktechniken lernen und können loslegen. Bei meiner Recherche ist mir nämlich aufgefallen, dass Sticken so viel mehr ist als nur der olle Kreuzstich. Huch! Das reicht als Basiswissen also noch nicht: Steppstich, Satinstich und Co möchten auch beachtet werden.

Übrigens könnt Ihr fast jeden Stoff besticken. Zum Start ist ein kästchenartiger, auszählbarer Stoff sehr hilfreich, etwa Aida Stoff. Ansonsten könnt Ihr Euch auch an Tischdecken oder Lieblingskleidungsstücken austoben. Ich entdeckte schon ganz tolle bestickte Blusen. <3

Das ist Kunst, Baby: Contemporary Embroidery

Wenn Ihr auf der Suche nach Inspiration nicht nur „Sticken“ eingebt, sondern auch den englischen Begriff „Embroidery“ verwendet, stoßt Ihr auf wahre Wunderwerke. Hier werden Trendmotive wie Kakteen oder Einhörner zu Illustrationen. Contemporary Embroidery sprengt die Grenzen der Handarbeit und erfindet Sticken als Kunst noch mal ganz neu. Mein Staunen war groß als ich die Werke von Sarah Benning entdeckte.

Rabattcode und Gewinnspiel

Wenn Euch jetzt auch schon die Finger jucken, hab ich zwei Kleinigkeiten für Euch: Mit dem Code edalindgren erhaltet Ihr bis zum 23.05.2017 10 Prozent Rabatt auf alles bei Makerist. Ich wünsch Euch viel Spaß beim Stöbern!

Außerdem darf ich den Video-Kurs „Handsticken von A bis Z“ ein Mal verlosen: Der Stickkurs erklärt unter anderem die acht wichtigsten Grundstiche und Techniken zum Verschönern von Kleidungsstücken.

So könnt Ihr teilnehmen:

1. Ihr folgt mir via Bloglovin, Facebook oder Instagram.

2. Hinterlasst mir bis zum 14.05.2017 um 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag mit Eurer Meinung zum Thema Sticken: Habt Ihr schon Erfahrung? Kennt Ihr weitere Stick-Künstler? Der/die Gewinner/in wird hier bekanntgegeben und von mir per E-Mail informiert.

Trommelwirbel!
In den Instagram-Stories könnt Ihr die Auslosung der Gewinnerin anschauen: Herzlichen Glückwunsch an Julia von JU-made! Du hast eine Mail von mir bekommen :)

Bis dahin: Lass mal sticken!

Eda

DIY Häkeln Happy Sunday Stricken

5 Serien, die man beim Handarbeiten schauen kann

15/02/2017

Serien schauen beim Stricken

Ahoi!

Bücher und Tee. Netflix und Popcorn. Tatort und Sushi. Es gibt viele tolle Duos in meiner Freizeit. Aber funktioniert auch die Kombi Serien schauen und stricken oder häkeln?

Bei bildgewaltigen Serien wie Game of Thrones verpasse ich regelmäßig die ganze Action, während der Blick immer wieder auf die Nadeln huscht. Andere Serien sind zu komplex oder ruhig und ich „übersehe“ die wichtigsten Momente.

Also machte ich mich auf die Suche nach Serienfutter, das mehr Dialoge bietet, bei dem man den Bildschirm nicht nonstop im Blick haben muss. Nichts ist schöner, als nach einem langen Arbeitstag mit Fernsehen und einfachen Handarbeiten ein bisschen dem Alltag zu entfliehen – besonders, wenn die Konzentration nicht mehr für lange Nähsessions reicht.  Wenn es doch mal spannender wird (die Serie oder das Strickmuster) dann kommt die Pausetaste zum Einsatz (für die Hände oder den Fernseher).

Hier sind meine fünf Lieblingsserien für Crafty-Time, alle von einer professionellen Binge-Watcherin (äh… von mir) strick-erprobt:

1. Doctor Who

2. Good Girls Revolt

3. Gilmore Girls: A Year in the Life

4. Jane The Virgin

5. The Great British Sewing Bee (Überraschung!)

Schaut Ihr Serien nebenbei? Oder konzentriert Ihr Euch voll und ganz aufs Handarbeiten? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen :)

Alles Liebe

Eda

Happy Sunday Nähen What i made

Pyjamahose „Margot“ – Oh so gemütlich!

25/01/2017

Pyjamahose naehen

Ahoi ihr Lieben,

Erinnert Ihr Euch noch an mein Vorhaben, 2017 mehr Unterteile zu nähen? Nun ja, man könnte meinen, ich nähere mich dem Thema ganz besonders langsam. Ich hatte Lust auf ein schnelles Nähprojekt und hab mir eine Pyjamahose genäht. Mit meinem Vorsatz meinte ich eher Jeans, aber eine Hose ist eine Hose!

Der Schnitt stammt aus dem Buch „Liebe auf den ersten Stich“ und ist sehr basic: Es gibt keine komplizierten Verschlüsse und man muss (fast) nur geradeaus nähen.

Schlafanzughose naehenGemuetliche Hose naehen

Angepasst habe ich nur die Länge der Hose. Dabei habe ich fast eine sommerliche 7/8-Hose draus gemacht: Ich hab die Hosenbeine nach Augenmaß abgeschnitten und jetzt sind sie mir fast ein wenig zu kurz. Ups. Passiert! Hauptsache sie geht noch als lange Hose durch. Alles andere würde nicht so ganz zum kuscheligen, warmen Baumwollflanell passen.

Wie toll ist das rot-grüne Karomuster, bitte? Ich wollte schon immer eine weiche Schlabberhose mit Schottenkaro haben. Wie schön, dass man sich die Traumhose einfach selbst nähen kann.

Alles Liebe

Eda

Stoff: Baumwollflanell von stoffe.de

Schnitt: „Margot“ aus dem Buch „Liebe auf den ersten Stich“ von Tilly Walnes

Happy Sunday Nähen

Happy Sunday Talk – Wie fotografiert Ihr Nähprojekte?

26/07/2015

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Ahoi ihr Lieben,

Tasias Beitrag „Tips for Taking Project Photos, For Sewing Bloggers“ auf sewaholic.net hat bei mir ein paar Fragen aufgeworfen. In ihrem Beitrag hat sie einige Tipps zum Fotografieren fertiger Projekte gesammelt, denn:

It’s rather surprising that many sewing bloggers don’t enjoy getting their photo taken. Don’t you think that’s interesting? It’s the sort of blogging that requires photos, and photos of yourself most likely. Yet you don’t love posting your photo online!

Vom Ausflug zu einem verlassenen Ort, Spaziergängen in der Natur, zu schnellen Fotos auf der Terrasse oder im Nähzimmer mithilfe einer Schneiderpuppe – es gibt viele Möglichkeiten, Fotos von fertigen Nähprojekten zu machen. Wie geht Ihr damit um? Bittet Ihr den Freund oder Freunde um Hilfe? Macht Ihr Euch mit einem Stativ bewaffnet selbst auf große Tour? Oder überlasst Ihr lieber einer Schneiderpuppe das Modeln, weil Ihr Euch nicht so offen im Internet zeigen mögt?

Für mich habe ich noch nicht die richtige Strategie entdeckt: Mal lasse ich Fotos vom neuen Kleidungsstück machen, mal werfe ich sie der Schneiderpuppe über…Wenn Ihr Tipps habt, wie ihr spannende Foto-Locations auftreibt, dann teilt sie gerne in den Kommentaren!

Ein für mich wichtiges Zitat möchte ich noch mit Euch teilen. Denn der Spaß sollte bei der ganzen Sache nie verloren gehen. Die Fotos müssen niemals perfekt sein:

I agree that a mediocre photo is much better than no photo! Most readers care about the sewing, not the photography itself. It only needs to be good enough to show off your sewing.

Ich freu mich auf Eure Meinung!

Frohes Nähen!

Eda

Book-Love Happy Sunday

Das Haus der vergessenen Bücher

10/05/2015

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Ahoi ihr lieben Freunde der guten Bücher,

nun kommt ein ganz besonderer Schatz für Euch: „Das Haus der vergessenen Bücher“ von Christopher Morley.

Das sagt der Klappentext:

„New York, 1919. Roger Mifflin hat seine größte Leidenschaft, das Lesen, zum Beruf gemacht. In seinem Antiquariat in Brooklyn findet man ihn dort, wo der Tabakrauch am dichtesten ist. Unterstützt wird er von seiner ebenso patenten wie resoluten Ehefrau und seinem Hund Bock – Bock wie Boccacio. Bücher sind Mifflins Leben. Von Werbemaßnahmen für sein Geschäft will er allerdings nichts wissen, und so lässt er den jungen Aubrey Gilbert, angestellt bei der Grey Matter Agency, ziemlich abblitzen, als der ihm seine Dienste anbietet. Dennoch freunden sich die beiden an, und bald kommt Gilbert täglich ins Geschäft. Was auch an Mifflins neuer Hilfskraft liegen mag – der schönen Titania Chapman, deren Leben in Gefahr zu sein scheint. Und das gilt nicht nur für ihr Leben …“

Buchhändler müsste man sein!

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Diese Liebeserklärung an die Welt der Bücher hat mich rundum verzaubert!

Die Metaphern sind mit Bedacht gewählt, die Sätze sind wohlformuliert und klingen harmonisch. Der Sprachgebrauch ist äußerst umfangreich. Es war sehr schön, endlich mal wieder ältere Literatur zu lesen und sich am damaligen Sprachgebrauch erfreuen zu können.

“Das Haus der verlorenen Bücher” ist ein Werk zum Genießen! Es ist viel zu schade, um es auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn zu lesen, denn dann verpasst man so viele Aspekte der eleganten Sprache! Für dieses Buch sollte man sich richtig viel Zeit nehmen, es genießen und in sich aufsaugen. Auch der Erzähler lässt sich Zeit, in aller Ruhe die rauchige, gemütliche Buchhandlung Mifflins zu beschreiben, um beim Leser eine nostalgisch verträumte Stimmung aufkommen zu lassen.

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Morleys Buch besticht nicht nur durch seinen Sprachduktus, sondern auch durch seine bleibende Aktualität: Während man mit Freuden Zeit mit Roger Mifflin verbringt und durch unzählige Reihen von Bücherregalen streift, gerät man ins Nachdenken darüber, wie wichtig der Erhalt des stationären Buchhandels noch immer ist – E-Books hin oder her! Es geht doch nichts über die Atmosphäre einer Buchhandlung, in der man stundenlang stöbern kann!

„Bücher enthalten die Gedanken und Träume der Menschen, ihre Hoffnungen, ihr Streben, alles, was an ihnen unsterblich ist. Aus Büchern lernen die meisten von uns, wie lebenswert das Leben doch ist.“ (S. 116)

Lasst Euch von Christopher Morley in eine märchenhafte Buchhandlung entführen, in der es spukt!

Bibliophile Grüße

Eda

Christopher Morley: Das Haus der vergessenen Bücher. Atlantik Verlag 2014. 256 Seiten. ISBN 978-3-455-60012-4.

Book-Love Happy Sunday

Neue Bücher auf dem Nachttisch – Happy Sunday

29/03/2015

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Ahoi ihr Lieben,

an so einem regnerisch-ungemütlichen Tag mag man gar nicht unter dem Schutz der Bettdecke hervorkriechen, oder? Als hätte ich es gestern geahnt, sind gleich vier neue Bücher auf einmal bei mir eingezogen. Eine perfekte Anzahl für so einen faulen Sonntag im Bett!

Kuschelt Euch in Eure Lieblings-Decke, lasst Euch von einer Tasse Tee durchwärmen und macht Euch bereit für eine Runde Bücher-Liebe! Auch verregnete Sonntage sind schöne Sonntage!

Shelly King “Mr. Lawrence, mein Fahhrad und ich”

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Wenn nicht das schöne Cover wäre, hätte ich das Buch fast gar nicht entdeckt – Der Titel verrät nämlich nicht viel vom zauberhaften Inhalt: es geht um die größte aller Lieben! Die Liebe zu Büchern! Die Protagonistin Maggie verliert ihren Job in einem schicken Start-Up und statt sich umgehend auf Stellensuche zu begeben, verbringt sie ihre Zeit lieber in einem staubigen Antiquariat. Dort lernt Maggie nicht nur schrullig-liebenswerte Charaktere kennen, sondern stößt auch auf ein außergewöhnliches Buch: In einer Ausgabe von D.H. Lawrences „Lady Chatterley“ entdeckt sie einen hingekritzelten Briefwechsel zweier unbekannter Liebenden – hach! Das hört sich wahrlich märchenhaft an!

Christopher Morley “Das Haus der vergessenen Bücher”

Christopher Morley Das Haus der vergessenen Bücher Eda Lindgren

Und es geht direkt weiter mit einem Buch über Bücher (Bei meinem Kaufverhalten lässt sich wohl ein Muster erkennen!): Auch dieser Roman nimmt in einem Antiquariat seinen Lauf, nur dass wir uns im New York des Jahres 1919 befinden. Mifflin, der Besitzer des Geschäfts, erhält von einer Werbeagentur ein vielversprechendes Angebot, doch davon will er nichts wissen. Vollkommen unerwartet überschlagen sich nach dem Angebot die Ereignisse und es tut sich ein Strudel aus Erpressungen, Verschwörungstheorien und Verfolgungsjagden auf. Ich bin gespannt, ob man hier dem Hype glauben kann!

Marina Keegan “Das Gegenteil von Einsamkeit”

Marina Keegan Das Gegenteil von Einsamkeit Eda Lindgren

Auch dieses Werk ist in den letzten Wochen in aller Munde: “Das Gegenteil von Einsamkeit” versammelt die Geschichten einer Literaturstudentin, die bei einem Autounfall ums Leben kam.

Keegans Geschichten sind stürmische Fürsprecher einer optimistischen Lust am Leben und der Suche nach der eigenen Bestimmung. Die Autorin gilt als ein Ausnahmetalent mit einer beeindruckenden literarischen Reife. Die Sammlung wurde blitzschnell zu einem Internetphänomen. Na dann schauen wir auch hier mal, was dran ist an der großen Sensation!

Sophia Hoffmann “Sophias vegane Welt”

Sophias vegane Welt Eda Lindgren

Zu guter Letzt wird es noch mal kunterbunt und gesund auf meinem Nachttisch: Schon beim ersten Durchblättern wird klar, dass Sophias Buch einen ganzen Berg wunderbare, kreative  Rezepte bietet, die alle ganz schnell ausprobiert werden müssen. Knallrotes Brot kann einfach nur genial sein!

So, jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, mit welchem dieser Schätze ich mich die nächsten Stunden näher beschäftigen mag!

Happy Sunday!

Eda