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November 2014

DIY

Last Minute Adventskalender basteln

27/11/2014

Adventskalender-selbst-machen-Eda-Lindgren6Huch! Steht da schon etwa die Adventszeit kurz bevor?! Jetzt aber keine Panik kriegen! Wenn dir vor lauter vorweihnachtlicher Aufregung gerade erst eingefallen ist, dass du noch ganz schnell einen weiteren Adventskalender basteln musst, hab ich da mal was vorbereitet.

Adventskalender basteln für Spontane

Alles, was du brauchst, ist folgendes:

  • Ein schönes Einmachglas
  • Lackstifte
  • Papier
  • Masking Tape
  • Optional etwas Dekoration für das Glas: Bänder, Borten…

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Weil die Idee so simpel wie effektiv ist, hält sich die Länge meiner Anleitung in Grenzen: Zunächst beschriftest und bemalst du das Glas nach deinen Wünschen. Ich habe mich für kleine, weiße Schneeflocken und den Schriftzug „24 Days“ entschieden.

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Dann sammelst du 24 Ideen, die du auf Papierstreifen schreibst. Das können weihnachtliche Aktivitäten wie Schlittschuh laufen, Plätzchen backen oder kleine Gutscheine sein. Hier ist ein bisschen deine Fantasie gefragt: Was würde der Person, die den Kalender bekommen soll, am meisten Freude machen?

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Die 24 Papierstreifen verschließt du mit weihnachtlichem Masking Tape und gibst sie in das Glas. Wenn du magst, kannst du das Glas noch emit Bändern und kleinen Anhängern verzieren. Schon kann der Weihnachts-Countdown losgehen!

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Habt einen feinen Start in die Advents-Zeit, ihr Lieben!

Eda

Ab zur Adventskalender-Parade bei lottapeppermint.

What i made

What I Made: Gepunktete Ballerinas für warme Füße

22/11/2014

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Langsam sinken die Temperaturen und wir bewegen uns in riesigen Schritten in Richtung Winter. Damit es die Füße auch in der Wohnung richtig schön warm haben, begab ich mich auf die Suche nach kuscheligen Hausschuhen. Dann fiel mir ein: Ha! Ich kann ja einfach ein Paar warme Schuhe selbst nähen. Ein Schnittmuster war schnell gefunden. So ganz ohne Unterstützung traute ich mich nämlich noch nicht an Schuhe ran, weil ich zuvor noch nichts vergleichbares genäht hatte.

Mithilfe des Schnittmusters “Klara” für Ballerina-Hausschuhe vom Kreativlabor Berlin machte ich mich an die Arbeit und war überrascht, wie schnell die Schuhe zusammengenäht waren!

Die Ballerinas sind nicht nur mit dicken, kuscheligen Fleece gefüttert. Auch der Außenstoff ist kuschelig-weich Hoch 10! Denn dieser tolle Punkte-Stoff ist eine Art warmer Flanell, der sich sicher auch gut als Hemd machen würde. Bis dahin erfreue ich mich an den vielen Punkten an meinen Füßen und sage der Kälte: Nimm dies!

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Ab damit zum Creadienstag.

DIY

Spa In A Jar – Eine Turbo-Geschenk-Idee für den Winter

19/11/2014

spa-in-a-jar-eda-lindgren 1 Dieser Winter! Ich weiß auch nicht, was mit den letzten drei Monaten des Jahres los ist. Aber sie sind seit jeher vollgepackt mit Geburtstagen von Freunden und Familie. Und gefühlt ständig kommen neue Geburtstage hinzu.

Dinge zu verschenken, die in große Einmachgläser passen, macht riesigen Spaß! Mit schönem Garn oder Geschenkband und einem niedlichen Geschenkanhänger ist die Verzierung des Geschenks unter Dach und Fach. Die Gläser machen ganz schön was her und schinden ordentlich Eindruck beim Beschenkten.

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In der Winter-Zeit verschenke ich am liebsten ein „Spa In A Jar“: Bei dem stürmischen Wetter und der trockenen Heizungsluft muss unsere Haut ganz schön was aushalten. Da bietet es sich einfach an, einen kleinen Wellness-Tag zu verschenken, bei dem Körper und Sinne rundum verwöhnt werden. Das gezeigte Glas habe ich mit Duschgel, Haarkur, Badeöl, Badeperlen und einer kleinen Flasche Bodylotion gefüllt – Alles was man braucht, um sich eine kleine Auszeit zu gönnen.

Habt es fein!

Eda

DIY

DIY-Anleitung: Schlüsselanhänger aus Holzperlen basteln

15/11/2014

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Ahoi ihr Lieben,

in letzter Zeit lege ich ein auffälliges Verhalten an den Tag: Ich sammele exzessiv Ideen zum Basteln von Schlüsselanhängern. Was das wohl zu bedeuten hat?

Nachdem ich neulich schon Schlüsselbänder genäht habe, folgt heute eine Anleitung für Schlüsselanhänger aus Holzperlen.

Zum Basteln des Anhängers braucht ihr folgende Materialien:

  • Einen Schlüsselring
  • Holzperlen mit einem Durchmessser von 16 mm
  • Schmales Veloursband
  • Acrylfarbe
  • Pinsel und Stifte

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Und so geht’s:

1. Steckt die Holzperlen zunächst auf Buntstifte oder Bleistifte, damit ihr sie besser bemalen könnt.

2. Dann bemalt ihr die Perlen in euren Lieblings-Farben. Ob gemustert oder uni – das bleibt ganz euch überlassen!

3. Die fertig bemalten Holzperlen könnt ihr dank der Stifte gut in einen Becher stellen. So können sie aufrecht trocknen, ohne das die Farbe Macken bekommt.

4. Nehmt ein ungefähr 20 cm langes Stück von dem Veloursband und knotet es an dem Schlüsselring fest.

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5. Nun könnt ihr eure Holzkugeln auffädeln. Ihr verschließt das Ganze mit einem Knoten.

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Taadaa! Endlich hat die ständige Schlüssel-Suche ein Ende! Und der ein oder andere Schlüsselanhänger wandert bei mir sicher auch unter den Weihnachtsbaum ;-)

Alles Liebe

Eda

What I Want To Sew

What I Want To Sew: Meine Näh-Projekte für den Winter

12/11/2014

What I Want To SewNeulich auf Pinterest…

Es ereilte mich ein riesen Schreck, denn meine Näh-To-do-Liste ist in den letzten Monaten nicht nur konstant gewachsen, nein, sie ist regelrecht in astronomische Weiten explodiert. Daran schuld ist bestimmt der warme Sommer mit seinen vielen Verlockungen unter freiem Himmel.

Mittlerweile ist diese Liste einfach viel zu lang. Jedes Mal, wenn ich ein neues Näh-Projekt starten möchte, sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich starre auf den Bildschirm und kann mich einfach nicht entscheiden, mit welchem Projekt ich weitermachen möchte. Das kann so nicht weiter gehen und daher gibt es von nun an eine neue Kategorie auf meinem Blog: In regelmäßig unregelmäßigen Abständen suche ich meine Herzens-Näh-Projekte von meinen Pinterest-Boards heraus und stelle sie euch vor. Hoffentlich schaffe ich es somit besser, Prioritäten zu setzen und dem Chaos an Näh-Ideen etwas Einhalt zu gebieten.

Auf los geht’s los!

Das allerwichtigste und wohl aufwendigste Projekt zuerst: Was in der nassen und kalten Jahreszeit einfach nicht fehlen darf, ist eine kuschelige Decke, die Abende auf dem Sofa zu kleinen Wellness-Trips macht. Dieses Jahr möchte ich mich endlich (!) in eine selbst genähte Decke kuscheln können. Ob es die klassische Patchwork-Decke aus Quadraten wird oder ein Triangle Quilt, weiß ich noch nicht. Vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung weiterhelfen: Wenn man noch keinerlei Übung in Sachen patchworken und quilten hat, schafft man es dann, ein einigermaßen symmetrisches Triangle Quilt zu zaubern?

Nummer zwei der ewigen Projekte auf meiner To-Sew-Liste ist eine Abdeckung für meine Nähmaschine. Der graue Fetzen, der damals bei der Maschine dabei war, geht mir nämlich ganz schön auf den Sender und lässt sich definitiv nicht mit meinem ästhetischen Verständnis vereinbaren. Am tollsten finde ich diese Abdeckung von „Sew 4 Home“:

Sewing Machine Cover by Sew 4 HomeGefühlt steht Weihnachten nicht nur vor der Tür, sondern schon zwei Schritte im Haus: Die Produktion von Weihnachts-Geschenken drängt sich schon in mein Gedächtnis. Deswegen tummeln sich auf meiner Näh-Liste ungewöhnlich viele kleine Projekte, wie Schlüsselbänder, Topflappen in Herzform, Handwärmer, die aussehen wie kleine Füchse….und so weiter und so fort.

Ich könnte noch mehr aufzählen, aber ich hatte mir ja Prioritäten setzen vorgenommen. Daher mache ich hier einen Punkt. Und begehe direkt im Anschluss den größten Fehler, den man machen kann, wenn man die Näh-Liste eigentlich abbauen möchte: Ich frage euch, was ihr denn momentan auf eurer Liste habt! Sind da auch schon Weihnachts-Projekte dabei?

Alles Liebe

Eda

Happy Sunday

5 Schritte zum ultimativen Novemberglück – Happy Sunday

09/11/2014

Happy-Sunday-November-Blues1Es ist nass. Es ist kalt. Und grau grau grau. Tageslicht bekommt man derzeit nur mal eben in der Mittagspause ab. Ansonsten heißt es: im Dunklen aufstehen, im Dunklen Feierabend machen. Der Winter und ich werden wohl niemals Freunde. Im November ist es ganz besonders schlimm. Mir geht es da ganz ähnlich wie Katha von Kathastrophal: Es ist noch zu früh für vorweihnachtliche Gemütlichkeit und erst recht viel zu früh für, um schon in Vorfreude auf den Frühling zu schwelgen. Weil so viel neblige Stimmung doch nicht sein muss, haben sich Katha und Julia von herebybike gedacht: Da muss man doch was gegen machen können! Schon war die Aktion “Novemberglück” geboren und die beiden machen sich von nun an auf die Suche nach den schönen Momenten im tristen Grau. Die gibt es nämlich auch, die sind nur hinter einer dicken Nebelwand versteckt. Wenn man ganz genau hinschaut, findet man sie!

Ich hab mich mit Adleraugen auf die Suche nach meinem persönlichen Novemberglück gemacht. Dabei hab ich die folgenden Rezepte gegen den Novemberblues entdeckt.

Ein leckeres Frühstück ist mein Allheilmittel. Und Waffeln sind sowieso das absolute Soulfood. Damit es die Tristesse des Novembers so richtig schwer hat, starte ich den Tag am liebsten locker luftigen Waffeln und einer großen Portion selbst gemachtem Apfelmus.

Damit die Vitamin D- und Sauerstoff-Speicher proppenvoll sind, geht es nach dem Frühstück ab auf die Fähre die Elbe entlang: Da kann man sich ordentlich durchpusten lassen und beim Zwischenhalt am Elbstrand etwas Meer-Feeling genießen. Danach wärmt ein heißer Kakao mit einem Berg Marshmallows die durchgefrorenen Finger wieder auf.

An manchen Tagen muss ich stärkere Geschütze auffahren und es hilft nur eines: Dem Regen trotzen, die Sportschuhe schnüren und eine große Runde durch den Park rennen. Wenn danach noch Zeit für einen ausgewachsenen Serien-Marathon mit “Shameless” bleibt, ist mein Novemberglück perfekt!

So, das waren meine fünf Schritte auf dem Weg zum Novemberglück. Was treibt ihr denn, um dem Regen-Blues zu trotzen?

Genießt euren Sonntag!

Eda

Book-Love

Book-Love: Fabian Hischmann „Am Ende schmeissen wir mit Gold“

05/11/2014

Geschichten von Aufbruch und Umbruch mit leicht melancholischem Unterton begleiten mich schon eine Weile, so auch Fabian Hischmanns “Am Ende schmeissen wir mit Gold”.

Max ist Lehrer und wird aus seiner Sommerferien-Lethargie hervorgezogen, als er das Haus seiner Eltern hüten soll. Zuerst ist Max Reise nur ein lästiger Besuch in der Heimat, eine ungewollte Abwechslung. Die Reise wird aber schnell zu einer tief gehenden Identitätssuche vor der verschwindenden elterlichen Beständigkeit.

Fabian Hischmann Am Ende schmeissen wir mit Gold

Die Suche nach Identität in staubiger Sommerhitze

Max begibt sich auf eine lange Suche nach Antworten. Anfangs hinterfragt er zögerlich seinen Lebensraum und seine Berufung. Wort für Wort steigert sich seine Suche in eine ausgewachsene Identitäts- und Sinn-Krise, während der sein leidenschaftliches Begehren zwischen den Geschlechtern schwankt.

Die schwül-schwitzige Luft der Sommerferien prägt die Atmosphäre vollkommen. Sie beschwert die Stimmung, wirkt zäh wie Honig. Man hört förmlich die drückende Sommerhitze surren. Die schlichte, beinah trockene Sprache trägt einen beachtlichen Teil dazu bei.

Eine ruhige Coming-of-Age-Geschichte

Die Befürchtung, dass diese Coming-of-Age-Geschichte kein gutes Ende nehmen wird, macht sich beim Lesen kaum breit. Die ruhige Stimme des Erzählers lässt keine Gefühlsstürme zu und vermittelt in klarem Ton: Es wird schon alles werden.

Ich hab Max gerne bei seiner Suche nach Identität und Orientierung begleitet. Ich bin mit ihm aber trotzdem nicht warm geworden: Stellenweise fehlte Tiefe, die als erklärende Basis interessant gewesen wäre. Alles in allem bleibt ein unfertiges Gefühl zurück.

Einen tieferen Einblick in das Werk könnt ihr hier bekommen: