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Mai 2014

Aus dem Leben

Giveaway – Say hello to Minimalismus!

30/05/2014

Minimalismus Ahoi!

Unser Konsumverhalten ist ein ständiger Kampf zwischen Engelchen und Teufelchen. Das Teufelchen sitzt auf der einen Schulter und gaukelt uns vor, die 5. Hose und das 8. Buch zum Thema “Taschen nähen” noch unbedingt zu brauchen. (Hört hört! Am Ende des Texts gibt es Bücher zum Thema Nähen zu gewinnen!) Währenddessen hockt das zarte Engelchen auf der anderen Schulter und meldet sich als das schlechte Gewissen.

Buecher Regal Eda Lindgren

Gewohnheiten hinterfragen

Umzug ist hier das Stichwort – denn seit dem letzten hinterfrage ich meine Konsum- und Einkaufsgewohnheiten:

  • Materielle Dinge machen mich nicht glücklich
  • Große Shopping-Touren befreien mich nicht von Stress
  • Unterhaltungselektronik verschafft mir keine Erfüllung

Auf Lieblingsdinge konzentrieren

Warum sollte man Dinge behalten, die man weder braucht noch nutzt? Meine Angst, irgendein Kleidungsstück irgendwann doch noch einmal zu “brauchen” ist meist vollkommen unbegründet. Auch mein Kaufdrang ist weniger ein echtes Bedürfnis, sondern vielmehr die Lust am Geldausgeben und Sammeln. Doch dieser ständige Überkonsum überfordert schnell, nicht nur die räumlichen Kapazitäten, sondern auch das eigenen Gemüt.

Also ran an die Schränke und ausgemistet!

Alles, an dem das Herz nicht hängt, wird Schritt für Schritt aussortiert. Diese überflüssigen Dinge werde ich an Freunde weitergeben, auf Kleiderkreisel verkaufen oder Spenden (zum Beispiel hier). Im Optimalfall bleiben nur noch Lieblingsdinge übrig. Es herrscht mehr Ordnung und Ausgeglichenheit, weniger Chaos und ganz viel Raum für Kopf und Seele.

Do What You Love

Do the things you love

Aussortieren werde ich nicht nur meine Schränke, sondern auch mein Nutzer-Verhalten. Damit meine ich die unzähligen Social Media Kanäle und Webseiten, die man täglich ansurft, die aber im Endeffekt keinen Mehrwert bieten. Mehr Zeit für Freunde und Hobbies macht viel glücklicher als das 46734. Online-Profil auf Tumblr, Twitter und Co. Ich werde mich auf die für mich persönlich wichtigsten Kanäle konzentrieren und sämtliche anderen Accounts einfach löschen. So bleibt mehr Zeit für Sachen, die ich wirklich gerne mache: Freunde treffen, kochen, backen, kreativ sein.

Es wird Zeit, keine Dinge mehr zu sammeln, sondern Momente und Abenteuer!

Kleines Giveaway für Näherinnen

Gewinne Buecher Paket

Weil es so schade wäre, die vielen tollen Näh-Bücher in meinem Regal unbeachtet vor sich hinstehen zu lassen, möchte ich ein paar von ihnen an euch weitergeben! Ich habe ein kleines Bücher-Paket geschnürt, das auf eine neue Besitzerin wartet. Es enthält folgende Schätze:

  • „Kreativ mit DaWanda. Coole Shops, kreative Köpfe, tolle Ideen zum Nacharbeiten.“
  • „Taschen-Glück. Verlockende Modelle zum Nähen“
  • „The BurdaStyle Sewing Handbook.“

Schreibt mir einfach bis zum 9.06.2014 per Kommentar oder Mail, was eure Lieblings-Dinge oder -Aktivitäten sind, auf die ihr nie im Leben verzichten könntet, und schon landet ihr im Lostopf :)

Gewinne Buecher Collage

What i made

What I Made: „Bowie“ – Eine Smartphone-Tasche mit Anker-Liebe

29/05/2014

 Ahoi ihr Lieben,

es ist längst wieder Zeit für meine Lieblings-Kategorie, denn im Verborgenen nähe ich fleißig kleine Schätze. Heute wird es maritim!

Bowie Handytasche Pattydoo

Die Sache mit den Ankern

Der Anker-Stoff ist einfach eine Wucht! Da sind nicht nur rote Herzen mit drauf – mein drittliebstes Motiv – nein, auch in die Anker sind kleine Herzen integriert. Der Stoff ist außerdem schön fest, sodass er robust genug für eine Smartphone-Tasche ist. Denn die muss in diversen Hand-, Jacken- und Hosentaschen ganz schön was aushalten. Sie muss sich ständig gegen fiese Angriffe von spitzen Schlüsseln wehren!

Bowie Handytasche innen

Ein Schnittmuster für die Ewigkeit

Ich glaube, ich erwähnte es schon einmal: Das Schnittmuster „Bowie“ von pattydoo ist eines meiner liebsten Schnittmuster. Die Smartphone-Tasche macht optisch was her und der gesamte Schnitt ist sehr gut durchdacht. Dieses Täschlein hat sogar eine kleine Innentasche! Nachdem ich den Dreh mit dem Falten der Stofflagen heraus habe, könnte ich diese Smartphone-Tasche immer und immer wieder nähen!

Seid lieb gegrüßt!

Bowie Handytasche Rueckseite

Book-Love

Book-Love: Anna Popp & Maren Funke: Kopftücher neu entdeckt

27/05/2014

What to do with Kopftücher?

Kürzlich hat meine liebe Großmutter ihr Stoff-Lager ausgemistet (ja, die Liebe zum Nähen liegt wohl in der Familie). Sie hat mir ein riesiges Paket toller Stoffe geschickt. Darunter waren auch unzählige Kopftücher. Nur: Was stellt man mit Kopftüchern an?

Kopftuecher neu entdeckt

Arbeitskleidung vs. Marc Jacobs

Für mich existierten Kopftücher bisher nur als Bestandteil von Arbeitskleidung. Nach etwas Recherche stieß ich auf ein Pinterest Board, das Headscarves als Fashion Statements bezeichnet. Nanu? Dem musste ich nachgehen und deswegen schaute ich mir das Buch „Kopftücher neu entdeckt“ näher an.

Das DIY-Buch gibt zunächst einen vielfältigen Überblick zur Entwicklung des Kopftuchs von der traditionellen Arbeiterkleidung, über die Swinging Sixties bis zur Street Fashion. Der Überblick ist ziemlich augenöffnend! Denn Headscarves und Turbane tauchen nicht nur in Kollektionen von Yves Saint Laurent und Marc Jacobs auf. Auch Kate Moss oder Sarah Jessica Parker bändigen ihre Haarpracht mit aufwendig verschlungenen Tüchern.

Dem Überblick folgt eine Vorstellung ausgewählter Binde-Techniken von der Schleife bis zum Grace-Kelly-Look, die mit hilfreichen Illustrationen versehen sind. Sogar eine kleine Rose kann man mit einem Haarband auf den Kopf zaubern!

Collage Kopftuecher neu entdeckt

Relaunch des Kopftuchs

Nach der Vorstellung der Binde-Techniken wird es kreativ. Die Autorinnen zeigen, wie schnell man Haarschmuck selbst nähen kann. Sie interpretieren das Tuch ganz neu: Denn die Tücher kann man auch zu Schmuck oder Wohnaccessoires umfunktionieren. Besonders der Tischläufer, die Kissenhülle und das Armband haben es mir angetan, sodass die Tücher meiner Oma sicher noch Verwendung finden werden.

Anna Popp und Maren Funke: Kopftücher neu entdeckt. Anleitungen, Trends, Hintergründe. LV Buch. 107 Seiten. ISBN: 978 3 7843 5296 1.

 

Happy Sunday

Happy Sunday: 24.05.2014

25/05/2014

Huch! Da ist der letzte Bericht aus der Kategorie „Happy Sunday“ ja fast schon ein Monat alt. Es ist höchste Eisenbahn für einen neuen Einblick in den schönsten aller Tage.

Auch wenn ich momentan die meiste Zeit im Freien verbringe, um möglichst viele Sonnenstrahlen zu sammeln, bleibt doch etwas Zeit zum Stöbern auf meinen liebsten Blogs. Beim Frühstück (endlich frische Beeren!) bin ich an ein paar Blog-Beiträgen hängen geblieben:

http://www.edalindgren.de/wp-content/uploads/2014/05/Notizheft-selbst-basteln.jpg

Die Zeit für große Sommer-Urlaube steht in den Startlöchern und somit steht auch wieder die Frage vor der Tür, was mache ich mit meinem Hund auf längeren Ausflügen? Denn so langsam wird die alte Dame etwas lauf-faul und möchte nach 10 Minuten am liebsten wieder zu ihrer Kuschel-Decke. Das geht auf Fahrrad-Touren oder Wanderungen natürlich nicht so gut. Daniela von „Siebenkilopaket“ hat sich mit der Fahrrad-Problematik genauer beschäftigt und gute Ratschläge gesammelt, wie Fahrrad-Touren für Mensch und Hund gleichermaßen spaßig sind.

Man munkelt, dass derzeit etwas die Blog-Müdigkeit herumgeht. An der Frühjahrs-Müdigkeit kann es nicht liegen, es steht ja der Sommer vor der Tür. Vielleicht sind die meisten gerade viel lieber im Garten oder im Park als am Computer? Man weiß es nicht! Es tauchen aber schon die ersten Lösungsvorschläge bei kleineren Schreibblockaden oder Motivations-Tiefs auf – zum Beispiel bei Katja von „maedchenmitherz.“. Hilfe naht also!

Zu einem schönen Sonntag gehört natürlich auch ein leckeres Frühstück dazu. Am liebsten mit selbstgebackenem Brot. Anne hat diese Woche ein easypeasy Rezept für ein leckeres Vollkornbrot vorgestellt. Ihr Brot schmeckt so gut, dass man gar keinen aufwendigen Aufstrich mehr braucht.

Ich widme mich jetzt wieder meinem Frühstück und wünsche euch einen schönen Sonntag! Habt es fein!

PS.: Noch mehr Einblick in meine Sonntags-Liebe bekommt ihr hier.

DIY

Tutorial: Notizhefte selbst basteln

23/05/2014

Notizheft selbst basteln

Ahoi!

Ob als kleines Mitbringsel oder für die eigenen Gedanken – ohne Notizbücher kann ich einfach nicht sein. Ich habe eigentlich immer welche in meiner Handtasche rumfliegen. Doch schön müssen sie sein! Und die Hübschen, die meinen Vorstellungen entsprechen, sind meist ganz schön überteuert. Aber für dieses Dilemma gibt es eine Lösung: Hast du noch hübsches Papier zu Hause? Na Prima! Daraus lassen sich nämlich easy peasy niedliche Notizbücher basteln, die du nach deinen Vorstellungen verzieren kannst.

So bastelt man die Basic-Version:

Suche dir zunächst schönes Papier, das etwas stabiler ist. Dann brauchst du noch Papier für das Innenleben, ob triviales Druckerpapier oder bunt liniert, das bleibt dir überlassen. Die Menge des Papiers hängt davon ab, wie viele Seiten dein Notizbuch später haben soll.

Wenn du dein Notizbuch noch verzieren möchtest, geht das beispielsweise gut mit unterschiedlichen Etiketten oder Maskingtape.

Material Notizheft

Schneide nun das Papier auf die gewünschte Größe zu (mein Papier hat das Format Din A5). Lege dein Außen-Papier und das weiße Papier bündig aufeinander. Fixiere den Stapel vorsichtig mit Büroklammern.

Notizheft zuschneiden Notizheft fixieren

Falte den Stapel in der Mitte und nähe die Blätter an dieser Falz zusammen. Du kannst kurz mit der Nähmaschine drüber düsen oder die Blätter per Hand zusammen nähen.

Notizheft Basic

Nun kannst du dich ans Verzieren machen. Fertig! Schon hast du ganz viel Platz für deine Gedanken und Ideen!

Notizheft verziert

 

Book-Love

Book-Love: Juli Zeh „Nullzeit“

20/05/2014

Juli Zeh Nullzeit

Die Soap-Darstellerin Jola reist mit ihrem Lebensgefährten auf eine verschlafene Insel, um sich auf eine Rolle vorzubereiten, die ihr zum Durchbruch als respektierte Schauspielerin verhelfen soll. Mit ihrem Tauch-Guide entsteht eine verwobene Dreiecksbeziehung, deren gefährliches Ende immer über den scharfen Klippen des Ozeans schwebt. Schneller als man lesen kann, ist vollkommen unklar, wer hier eigentlich sein Unwesen treibt. Realität und Fantasie verschwimmen in den Tiefen des Ozeans zu einem Wirbel aus Macht und Willensfreiheit.

Kühle Beklemmung

Während sich die Figuren ihren amoralischen Trieben hingeben, verliert der Leser den Überblick und kann bald nicht mehr über gute und böse Figuren urteilen. Die Stimme des Erzählers konstruiert ein raffiniertes Netz aus Lügen. Es entsteht eine Geschichte, in der man sich verfängt und verzweifelt strampelt, um darin nicht zu ertrinken.

Juli Zeh Nullzeit Makro

Wer hat die Karten in der Hand?

Ein überraschendes und intelligentes Schauspiel über Schuld, Übermacht, Unterwerfung, und Lügengeschichten. In diesem Psycho-Thriller ist auf nichts Verlass! Nicht mal auf die eigene Meinung.

Juli Zeh: Nullzeit.* btb. 256 Seiten. ISBN: 978 3 442 74569 2.

*Affiliate Link

What i made

What I Made: Shirt „Liv“ im Marine-Look

16/05/2014

Shirt Liv Pattydoo

Ahoi ihr Matrosen!

Möglicherweise hat man es schon bemerkt: Ich habe eine kleine Schwäche für den Marine-Look. Und dazu gehört natürlich auch das klassische Breton-Short à la Audrey Hepburn.

Weil dunkelblau-weiß gestreift auf Dauer eher eintönig ist (ich kann die blau-weißen Shirts kaum noch an einer Hand abzählen), interpretiere ich den Marine-Look heute mal etwas kreativer und füge einen Klecks Rot hinzu.

Oberkörper Pattydoo

Für das Matrosen-Shirt orientierte ich mich am Schnittmuster „Liv“ von Pattydoo. Bei der Gelegenheit testete ich direkt den neuen „Pattydoo Designer“ von Ina. Auch wenn die Auswahl an Schnittmustern noch nicht riesig ist, finde ich die Idee einfach genial: Ein Tool, in dem man vor dem Bestellen sein Wunsch-Schnittmuster nach individuellen Vorstellungen anpassen kann. Und die passenden Materialien kann man auch direkt finden.

Liv Pattydoo Schulter Seite Liv Pattydoo Schulter Vorn

Für meine Version habe ich einen U-Boot-Ausschnitt und Ärmel in 3/4 Länge gewählt. Den Saumbund habe ich weggelassen und den Stoff unten zwei Mal eingeschlagen, um einen simplen Saum zu bekommen.

Mit dem Schnittmuster „Liv“ zu arbeiten, hat unheimlich viel Freude gemacht, weil es so schnell und unkompliziert von der Hand ging.

Saum Liv Pattydoo

 

In diesem Sinne: Auf Matrosen, die Anker gelichtet, Segel gespannt und Kompass gerichtet!